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TSG-Damen zeigen Moral: Starke Leistungssteigerung trotz Niederlage gegen Klein-Krotzenburg

  • teamcup
  • vor 12 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Die Damen der TSG Oberursel unterlagen der TS Klein-Krotzenburg am vergangenen Wochenende mit 52:62. Sie zeigten jedoch nach einem schwachen Start eine deutliche Steigerung und über weite Strecken eine engagierte Teamleistung. Besonders positiv war zu erkennen, dass an bekannten Schwachstellen gearbeitet wurde und sich diese Entwicklung zunehmend im Spiel widerspiegelt – auch wenn noch nicht alles konstant umgesetzt werden konnte.

Das erste Viertel verlief aus Oberurseler Sicht eher holprig. Im Angriff fehlte zunächst der nötige Rhythmus, zudem leisteten sich die Oberurseler Damen einige Patzer in der Offensive und Abstimmungsfehler in der Defensive. Klein-Krotzenburg nutzte diese Phase konsequent aus und erspielte sich eine frühe Führung. Leana Fischer setzte mit fünf Punkten in diesem Viertel erste Akzente, insgesamt blieb die Offensive Oberursels jedoch unter den eigentlichen Möglichkeiten.

Im zweiten Viertel fanden die Damen der TSGO besser ins Spiel. Die Defensive inklusive Helpside stand kompakter, die Ballbewegung wurde flüssiger und es gelang häufiger, gute Wurfpositionen und Korberfolge zu erarbeiten. Julia Helinski beteiligte sich mit acht Punkten am Scoring, was dem Spiel mehr Variabilität verlieh. Mit einem 17:11-Viertel verkürzte die TSGO den Rückstand zur Halbzeit auf 25:30 und zeigte, dass man sich nicht kampflos ergeben würde.


Nach der Pause entwickelte sich ein intensives und ausgeglichenes drittes Viertel. Oberursel agierte nun deutlich strukturierter sowie geduldiger, und die Spielsysteme führten zu sicheren Abschlüssen. Auch defensiv arbeitete das Team konzentrierter zusammen und zwang den Gegner vermehrt zu schwierigen Würfen. Zwar ging der Abschnitt mit 15:16 nur knapp verloren, die Oberurseler Damen hielten das Spiel damit aber offen und blieben auf Augenhöhe mit dem Gegner.


Im letzten Viertel versuchte Oberursel nochmals, den Rückstand aufzuholen, und erhöhte erneut den Druck. Die Einsatzbereitschaft stimmte, doch in entscheidenden Momenten fehlte die Konsequenz im Abschluss und die letzte Präzision, um den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Klein-Krotzenburg brachte den Vorsprung über die Zeit und konnte das Spiel schlussendlich für sich entscheiden.


Zusammenfassend ist die erneute Niederlage vor allem auf den schwachen Start zurückzuführen. Gleichzeitig war eine klare Entwicklung erkennbar: Oberursel steigerte sich im Verlauf der Partie, erbrachte über drei Viertel eine konkurrenzfähige Leistung und setzte viele Trainingsinhalte bereits besser um. Besonders im Vergleich zur letzten Begegnung gegen Klein-Krotzenburg, die noch deutlich mit 27:70 verloren ging, ist eine klare Leistungssteigerung sichtbar. Über weite Strecken spielten die TSGO-Damen auf Augenhöhe, zeigten gesunden Kampfgeist und eine positive Gesamtentwicklung. Wenn es gelingt, diese Intensität von Beginn an auf das Feld zu bringen und weiter konsequent an den bestehenden Fehlern zu arbeiten, wird sich diese positive Entwicklung auch endlich in den Spielergebnissen widerspiegeln.


Kader: J. Helinski (18), L. Fischer (13), M. Weis (10), L. Stricker (4), L. Kilb (3), J. Weil (2), L. Herzog (2), D. Böhm.

 
 
 

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