Kantersieg zum Auftakt - Damen 2 gewinnen gegen Gelnhausen ⛹️♀️💪

„Mehr als ein Sieg sollte es in dieser Saison werden" – ein bewusst bescheidenes Ziel für die Damen 2 der TSGO. Nach dem Auftakt gegen BC Gelnhausen 2 ist die Hälfte dieses Minimalziels bereits geschafft. Und wie: Mit einem klaren 50:24 setzten die Oberurselerinnen gleich zum Saisonstart ein Ausrufezeichen.
Umso bemerkenswerter, dass die Mannschaft dabei im Umbau steckt: Von der Vorjahresformation blieben nur Susan Fende, Anke Blochwitz, Sabine Fischer und Nerea Plan übrig. Dazu kehrte Caterina Wagner nach drei Jahren Pause zurück – und spielte, als wäre sie nie weg gewesen. Mit Hanna Svensson und Hannah Blochwitz gaben zudem zwei Neulinge ihr Debüt.
Das Spiel begann mit einem kleinen Schreckmoment: Zwei schnelle Körbe brachten Gelnhausen in Front. Doch dann übernahm TSGO das Kommando – nach sechs Minuten stand es 9:4, und das Oberurseler Spiel lief rund. Gelnhausen reagierte mit einer Auszeit und dem Umstellen auf Manndeckung. Das dämpfte den Angriffsschwung der Oberurselerinnen, aber zum Ende des ersten Viertels stand dennoch 15:6.
Das zweite Viertel wurde zum Härtetest: Gegen die Manndeckung kam der TSGO-Angriff noch nicht zurecht, und der Vorsprung schmolz bis zur Pause auf 21:18 zusammen. Runde zwei ging damit klar an Gelnhausen.
Wer nun dachte, dass Gelnhausen das Spiel drehen würde, sah sich getäuscht: Der Aufbau um Sabine, Nerea und Caterina hatte mit der gegnerischen Manndeckung keine Probleme mehr, und vorne verwerteten Hanna, Susan und Anke viele gute Zuspiele kaltblütig. Von Minute zu Minute wuchs der Vorsprung auf zwölf Punkte – 36:24 nach dem dritten Viertel.
Und dann das vierte Viertel: Oberursel 14 – Gelnhausen 0! Den Oberurselerinnen gelang fast alles, während bei Gelnhausen weder Wurf noch Layup fallen wollte. So konnte auch Basketball-Neulingin Hannah Blochwitz noch einige Minuten sammeln – und lieferte dabei eine solide, unaufgeregte Leistung ab.
Endstand: 50:24. Die Topscorerinnen bei TSGO: Hanna Svensson mit 22, Susan Fende mit 16 und Sabine Fischer mit 8 Punkten.
Ein Wermutstropfen bleibt: Von 21 Freiwürfen fanden nur vier ihr Ziel – magere 19 Prozent. Das muss besser werden, denn in einem knappen Spiel kann die Freiwurfausbeute über Sieg und Niederlage entscheiden. Bis dahin gilt: Saisonziel in Reichweite – und die neue Mannschaft ist angekommen.





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